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Willkommen

Begrüßung durch Radmila Besic
Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.
E.T.A. Hoffmann (1776 - 1822)
Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.
Gustav Mahler (1860 - 1911)

Ich sehe meine Aufgabe als Interpretin darin,
die Geschichten zum Klingen zu bringen, die zwischen den  Noten stehen
und Bilder zu malen aus den Farben der Kompositionen.

Geschenke für Herz und Seele
im musikalischen Zwiegespräch mit dem Zuhörer.
gez. Radmila

Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.
Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Musik wäscht die Seele vom Staub des Alltags rein.
Berthold Auerbach (1812 - 1882)

Empfehlungen und Themen

  • Benefitzabend: Lentners Weihnachtslesung

    81669 München | Datum: 08 – 08 Dez, 2016
    Heitere Lesung, musikalisch umrahmt von Radmila Besic, deren Erlös in ein Projekt gegen die Mädchenbeschneidung in Burkina Faso fließt.
  • Kammermusik: Panflöte und Gitarre

    80809 München | Datum: 11 – 11 Feb, 2017
    Kammermusikkonzert für Panflöte (Elisabeth Niggl) und klassische Gitarre (Radmila Besic) im forum 2 in München
  • Lesung mit Musik: Die Quadratur des Lebens

    82343 Pöcking | Datum: 10 – 10 Mrz, 2017
    Der Dichter Jürgen Komogowski und die klassische Gitarristin Radmila Besic bei einer musikalisch umrahmten Lesung im Literaturcafé Waschhäusel in Pöcking.
  • München Ars Musica: Kammermusikabend: Akkordeon und Gitarre

    81369 München | Datum: 11 – 11 Mai, 2017
    Kammermusikabend mit Akkordeon (Zdravko Zivkovic) und klassischer Gitarre (Radmila Besic): Radmilas Wohnzimmerkonzert Nr. 5 im Ars Musica in München.
  • München Ars Musica: Text und Ton

    81369 München | Datum: 08 – 08 Okt, 2017
    Radmilas Wohnzimmerkonzert Nr. 6 präsentiert Irina Wanka (Texte) und Radmila Besic (Gitarre) Lyrik eingebettet in Musik.

Vergangene Highlights

  • Klassische Gitarre gegen nasskalte Herbstgefühle

    von Radmila Besic |
    Es ist der 17. September und nach ein paar herrlichen Spätsommertagen ist nun eindeutig der Herbst eingekehrt. Dauerregen mit Hochwassergefahr ist angesagt, es ist empfindlich kühler als zuvor und der fehlende Sonnenschein lässt einen um so mehr spüren, dass die Tage kürzer werden.
    Ich bin erneut in Kempten ins Müssigengelzunfthaus eingeladen, dieses Mal nicht mit Kammermusikpartner, sondern für ein Solorecital. Ich freue mich, denn die letzte Erfahrung sagt, dass es wohl ein sehr herzliches Konzert wird. Der Raum ist eng bestuhlt und die erste Reihe Publikum sitzt nicht viel mehr als 1 Meter entfernt u-förmig um mich herum.
    Jemand hat in einem Gespräch mal die Begriffe "Hautnahkonzert" und "Musiker zum Anfassen" fallen lassen... naja, ganz so eng und intim ist es dann doch nicht. Aber ich könnte jeden einzelnen Zuhörer noch direkt ansprechen, wenn ich es wollte. Das ist schön so. Nichts daran ist kalt und unpersönlich. Hier hat keine Herbstdepression Platz, denke ich während ich vom dämmrig-verregneten Platz in die Galleria eintrete - eine gute Stunde vor Konzertbeginn... und ich bin nicht die erste, denn drinnen ist es angenehmer.
    17.09.2016 Solorecital - Radmila Besic im Müssiggengelzunfthaus in Kempten
    Als ich um 20:00 Uhr dann vor das Publikum trete, ist der Saal ausverkauft und ein herzlicher Applaus empfängt mich. Ich habe ein sehr "klassisches" Programm dabei mit Bach, Sor, Giuliani,  Schubert, Mertz, und ein paar "spanischeren" Werken von Tarrega, Albeniz und Barrios.17.09.2016 Solorecital - Radmila Besic über ihr nächstes Musikstück
    Ich begrüße mein Publikum, und erzähle ein wenig von den Stücken vor der Pause. Dann beginne ich, spiele Sor, erzähle über Mertz, bei dem man hören kann, dass er Klaviermusik mag, spiele eines seiner Stücke und eine seiner Schubert-Bearbeitungen.
    Mit meinem Lieblingsstück, der Chaconne von Bach beschließe ich die erste Hälfte.
    Von der feuchten Kälte aus der ich und das Publikum hierher gekommen sind, spüren wir wohl alle nichts mehr.
    17.09.2016 Solorecital - Radmila Besic spielt klassische Gitarre
    Die "Gran Sonata Eroica" von Giuliani eröffnet die zweite Hälfte des Konzerts. Ein klassischer Kontrastpunkt zum folgenden Nationalkolorit der Werke aus Spanien und Paraguay. Hier haben wir nun einen Komponisten, der nicht wie Mertz, in der ersten Hälfte des Konzerts, das Klavier in der Gitarre klingen lassen wollte - nein, es ist umgekehrt: So komponierte Albeniz für das Klavier und wollte dabei an Gitarrenklänge erinnern. Kein Wunder, dass einiger dieser Werke bereits zu seinen Lebzeiten für die Gitarre adaptiert wurden. Mit einer charmanten Dosis Information vorab genießt das Publikum die Stücke der zweiten Hälfte und belohnt mich mit reichlich Applaus, vor und nach der Zugabe.
    17.09.2016 Solorecital - Blumen für Radmila Besic
    Dann lädt der Hausherr zu Suppe und Getränken und gemeinsamen Beisammensitzen ein. Ein ungewöhnliches, aber schönes Ende für ein Konzert. So mancher Gast kommt noch mit mir ins Gespräch und ich bin überrascht, auch einen Gast aus München hier zu treffen.

    Ein schöner Abend.